
Germany, Mannheim
Germany, Mannheim
Warum Wasser?
Warum Wasser?
Klimawandel, Starkregen, Trockenheit und steigender Nutzungsdruck verändern die Rolle des Wassers in Städten grundlegend.
Klimawandel, Starkregen, Trockenheit und steigender Nutzungsdruck verändern die Rolle des Wassers in Städten grundlegend.
Klassische, infrastruktur-getriebene Lösungen stoßen an ihre Grenzen. Resource:Mannheim zeigt, wie Wasser wieder als gestaltende Ressource begriffen werden kann.
Klassische, infrastruktur-getriebene Lösungen stoßen an ihre Grenzen. Resource:Mannheim zeigt, wie Wasser wieder als gestaltende Ressource begriffen werden kann.
Das Projekt in 60 Sekunden
Das Projekt in 60 Sekunden
Am Adolf-Damaschke-Ring in Mannheim entstand ein Wohnquartier, das Wasser-kreisläufe neu denkt. Grauwasser, Regenwasser und Freiraumgestaltung sind zu einem integrierten System verbunden – technisch präzise, ökologisch wirksam und sozial verträglich.
Am Adolf-Damaschke-Ring in Mannheim entstand ein Wohnquartier, das Wasser-kreisläufe neu denkt. Grauwasser, Regenwasser und Freiraumgestaltung sind zu einem integrierten System verbunden – technisch präzise, ökologisch wirksam und sozial verträglich.
Nach rund sechs Jahren Planung und Bauzeit wurde das Projekt in einem interdisziplinären Team realisiert und markiert erste konkrete Schritte in Richtung einer Zero Water City.
Nach rund sechs Jahren Planung und Bauzeit wurde das Projekt in einem interdisziplinären Team realisiert und markiert erste konkrete Schritte in Richtung einer Zero Water City.

Der Lageplan, Resource: Mannheim
Der Lageplan, Resource: Mannheim
Der Lageplan zeigt die Organisation des Quartiers rund um eine zentrale Wasserfläche im Innenhof. Diese bildet das räumliche und funktionale Zentrum der Anlage und ist integraler Bestandteil des wassersensitiven Gesamtkonzepts – das blau-grüne Herz des Quartiers. Die umliegenden Gebäude rahmen den Hof und schaffen klare Raumkanten, während Wege, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche eng mit dem Wasser verknüpft sind. Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner bewusst an das Wasser heranzuführen und es als erlebbares Element des Alltags im Quartier zu verankern.
Der Lageplan zeigt die Organisation des Quartiers rund um eine zentrale Wasserfläche im Innenhof. Diese bildet das räumliche und funktionale Zentrum der Anlage und ist integraler Bestandteil des wassersensitiven Gesamtkonzepts – das blau-grüne Herz des Quartiers. Die umliegenden Gebäude rahmen den Hof und schaffen klare Raumkanten, während Wege, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche eng mit dem Wasser verknüpft sind. Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner bewusst an das Wasser heranzuführen und es als erlebbares Element des Alltags im Quartier zu verankern.
Regen- und Grauwasser werden im Quartier zurückgehalten und gezielt in die Freiraumgestaltung integriert. So entsteht ein zusammenhängender Freiraum, in dem Wasser nicht nur technisch genutzt wird, sondern als prägendes Element für Mikroklima, Biodiversität und Aufenthaltsqualität wirksam ist.
Regen- und Grauwasser werden im Quartier zurückgehalten und gezielt in die Freiraumgestaltung integriert. So entsteht ein zusammenhängender Freiraum, in dem Wasser nicht nur technisch genutzt wird, sondern als prägendes Element für Mikroklima, Biodiversität und Aufenthaltsqualität wirksam ist.
Drei Kreisläufe – ein System
Drei Kreisläufe – ein System
Natürlicher Kreislauf
Das im Quartier anfallende Regenwasser wird vollständig gesammelt und im Rahmen einer Wasserwiederverwendung der Teichanlage im Innenhof zugeführt. Das System ist so ausgelegt, dass auch extreme Niederschlagsereignisse innerhalb des Quartiers aufgenommen und zurückgehalten werden können.
Auf diese Weise wird Regenwasser nicht abgeführt, sondern als Ressource im Quartier gehalten.
Das im Quartier anfallende Regenwasser wird vollständig gesammelt und im Rahmen einer Wasserwiederverwendung der Teichanlage im Innenhof zugeführt. Das System ist so ausgelegt, dass auch extreme Niederschlagsereignisse innerhalb des Quartiers aufgenommen und zurückgehalten werden können.
Auf diese Weise wird Regenwasser nicht abgeführt, sondern als Ressource im Quartier gehalten.
Technischer Kreislauf
Das innerhalb der Wohnanlage anfallende Grauwasser aus Duschen, Handwaschbecken und Waschmaschinen wird vollständig erfasst und mithilfe moderner Verfahrenstechnik aufbereitet. Der Großteil des gewonnenen Servicewassers wird in die Wohnungen zurückgeführt, der verbleibende Anteil speist die Teichanlage im Innenhof.
Als dauerhaft verfügbare Wasserquelle bildet dieser Kreislauf die technische Grundlage des Konzepts Resource:Mannheim.
Das innerhalb der Wohnanlage anfallende Grauwasser aus Duschen, Handwaschbecken und Waschmaschinen wird vollständig erfasst und mithilfe moderner Verfahrenstechnik aufbereitet. Der Großteil des gewonnenen Servicewassers wird in die Wohnungen zurückgeführt, der verbleibende Anteil speist die Teichanlage im Innenhof.
Als dauerhaft verfügbare Wasserquelle bildet dieser Kreislauf die technische Grundlage des Konzepts Resource:Mannheim.
Das blau-grüne Herz
Die Teichanlage im Innenhof wurde vorrangig unter gestalterischen Gesichtspunkten für die Bewohnerinnen und Bewohner entworfen und bildet das ökologisch vielfältige blau-grüne Herz der Gesamtanlage. Mit einem hohen Maß an Biodiversität und Ökosystemleistungen übernimmt sie zugleich zentrale technische Funktionen: als Wasserreservoir für die Bewässerung der angrenzenden Grünräume und als Rückhaltevolumen für Starkregenereignisse.
Mit einem hohen Maß an Biodiversität und Ökosystem-leistungen übernimmt sie zugleich zentrale technische Funktionen: als Wasserreservoir für die Bewässerung der angrenzenden Grünräume und als Rückhaltevolumen für Starkregenereignisse.
Die Teichanlage im Innenhof wurde vorrangig unter gestalterischen Gesichtspunkten für die Bewohnerinnen und Bewohner entworfen und bildet das ökologisch vielfältige blau-grüne Herz der Gesamtanlage. Mit einem hohen Maß an Biodiversität und Ökosystemleistungen übernimmt sie zugleich zentrale technische Funktionen: als Wasserreservoir für die Bewässerung der angrenzenden Grünräume und als Rückhaltevolumen für Starkregenereignisse.
Mit einem hohen Maß an Biodiversität und Ökosystem-leistungen übernimmt sie zugleich zentrale technische Funktionen: als Wasserreservoir für die Bewässerung der angrenzenden Grünräume und als Rückhaltevolumen für Starkregenereignisse.
Wirkung und Erkenntnisse
Null Abluss-Quartier

40% weniger Trinkwasserverbrauch in den Haushalten

100% weniger Trinkwasserverbrauch bei der Bewässerung der Freiflächen

Hohe Biodiversität bereits in der Anfangsphase
