RESOURCE MANNHEIM

Erste Schritte in Richtung einer Zero Water City

Erste Schritte in Richtung einer Zero Water City

Ayrah Voss Profile photo
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Hintergrund

Das Quartier am Aubuckel, am Adolf-Damaschke-Ring in Mannheim, besteht aus sieben Zeilenbauten, die in den 1950er-Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden. Sie entstanden in einer Zeit großer Wohnungsnot und sollten schnell Antworten auf die drängenden Fragen von Wiederaufbau und Wohnraumbereitstellung geben. In den vergangenen Jahren wurden vier dieser sieben Zeilen durch die GBG saniert. Dabei zeigte sich jedoch, dass die Sanierung der Bestandsgebäude mit erheblichem Aufwand verbunden ist und zeitgemäße Grundrisse sowie heutige Anforderungen an Barrierefreiheit innerhalb der bestehenden Strukturen nur eingeschränkt umgesetzt werden können.

Die GBG und die Technische Universität Darmstadt blicken auf eine langjährige Kooperation zurück. Bereits im Jahr 2012 wurde für das Gebiet eine Machbarkeitsstudie entwickelt, die sich damals unter dem Narrativ der nachhaltigen Energieversorgung mit der Weiterentwicklung des Quartiers befasste. Die Studie war als Folgeprojekt eines zuvor realisierten Pilotvorhabens (Punkthaus Mannheim, Lilienthalstraße) angelegt, blieb jedoch aufgrund ihres akademischen Charakters zunächst ohne Umsetzungsperspektive.

Mit der zunehmenden Bedeutung des Klimawandels in der städtischen Planung rückte das Quartier erneut in den Fokus. Aufbauend auf der Expertise des Fachgebiets Entwerfen und Stadtentwicklung der TU Darmstadt im Bereich klimaresilienter Stadtplanung und wassersensitiver Stadtgestaltung wurde gemeinsam mit der GBG ein neues Konzept entwickelt. Ziel war es, den Aubuckel als Leuchtturmprojekt weiterzuentwickeln und neue Maßstäbe für nachhaltigen, klimaangepassten Wohnungsbau zu setzen. Die konzeptionellen Arbeiten wurden ab 2018 vertieft und mündeten schließlich in der Realisierung des Projekts im Jahr 2025.

details

Wassersensitive Stadtgestaltung als konzeptionelle Grundlage

Wassersensitive Stadtgestaltung als konzeptionelle Grundlage

Das dabie verfolgte Ansatz basiert auf dem Leitbild der wassersensitiven Stadtgestaltung (Water Sensitive Urban Design, WSUD), das seinen Ursprung in Australien hat. Dort wurde WSUD als Antwort auf langanhaltende Trockenperioden, Wasserknappheit und extreme klimatische Bedingungen entwickelt. Der Ansatz, der generell auf einer interdiszplinären Arbeitsweise basiert, versteht Wasser nicht nur als technische Ressource, sondern als integralen Bestandteil von Stadtstruktur, Freiraum und Alltagsnutzung. Atmosphärische Qualiäten werden in unserer Inzerpretation genauso stark gewichtet, wie technsiche Funktionsfähigkeit. Ebensoe werden soziale, kulturelle und ökonomsiche Betrahctung von anfang an miteinbezogen, damit sich diese Projekte auch finanziell darstellen lassen.

Die konzeptionelle Entwicklung von Resource:Mannheim ist dabei stark geprägt durch diverse Studien- und Forschungsaufenthalte in China, Singapur und vor Allem Australien, bei denen Projekte der Wasser Sensitiven Stadt im planerischen und gebauten Kontext kennengelernt, reflektiert und mit beteiligten Aktueren diskutiert wurden. Die im Rahmen dieser Forschungsaktivitäten gewonnenen Erkenntnisse wurden nicht bloß übernommen, sondern für den mitteleuropäischen Kontext durch das Fachgebiet weiterentwickelt und an hiesige klimatische, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen angepasst. Resource:Mannheim versteht sich somit als Übersetzung eines internationalen Leitbilds in ein lokal verankertes, realisiertes Quartier.

Das dabie verfolgte Ansatz basiert auf dem Leitbild der wassersensitiven Stadtgestaltung (Water Sensitive Urban Design, WSUD), das seinen Ursprung in Australien hat. Dort wurde WSUD als Antwort auf langanhaltende Trockenperioden, Wasserknappheit und extreme klimatische Bedingungen entwickelt. Der Ansatz, der generell auf einer interdiszplinären Arbeitsweise basiert, versteht Wasser nicht nur als technische Ressource, sondern als integralen Bestandteil von Stadtstruktur, Freiraum und Alltagsnutzung. Atmosphärische Qualiäten werden in unserer Inzerpretation genauso stark gewichtet, wie technsiche Funktionsfähigkeit. Ebensoe werden soziale, kulturelle und ökonomsiche Betrahctung von anfang an miteinbezogen, damit sich diese Projekte auch finanziell darstellen lassen.

Die konzeptionelle Entwicklung von Resource:Mannheim ist dabei stark geprägt durch diverse Studien- und Forschungsaufenthalte in China, Singapur und vor Allem Australien, bei denen Projekte der Wasser Sensitiven Stadt im planerischen und gebauten Kontext kennengelernt, reflektiert und mit beteiligten Aktueren diskutiert wurden. Die im Rahmen dieser Forschungsaktivitäten gewonnenen Erkenntnisse wurden nicht bloß übernommen, sondern für den mitteleuropäischen Kontext durch das Fachgebiet weiterentwickelt und an hiesige klimatische, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen angepasst. Resource:Mannheim versteht sich somit als Übersetzung eines internationalen Leitbilds in ein lokal verankertes, realisiertes Quartier.

Wasser als räumliches Leitmotiv

Analog zu den Leitgedanken der wassersensitiven Stadtgestaltung (Water Sensitive Urban Design, WSUD) wird Wasser in Resource:Mannheim nicht allein als technische Ressource verstanden, sondern bewusst als gestaltendes Element in den Freiräumen des Quartiers eingesetzt. Der Umgang mit Wasser verlässt damit die rein funktionale Ebene der Ver- und Entsorgung und wird zu einem integralen Bestandteil von Architektur, Landschaft und Alltag. Ziel ist es, Wasser sichtbar, erlebbar und begreifbar zu machen – nicht als dekoratives Element, sondern als räumlich wirksamen Bestandteil eines funktionierenden Gesamtsystems.

Wasser wird dort verortet, wo Stadt gelebt wird: im Innenhof, entlang von Wegen, an Aufenthaltsorten und im direkten Umfeld der Wohnungen. So wird es Teil der räumlichen Identität des Quartiers und prägt dessen Charakter nachhaltig.

Analog zu den Leitgedanken der wassersensitiven Stadtgestaltung (Water Sensitive Urban Design, WSUD) wird Wasser in Resource:Mannheim nicht allein als technische Ressource verstanden, sondern bewusst als gestaltendes Element in den Freiräumen des Quartiers eingesetzt. Der Umgang mit Wasser verlässt damit die rein funktionale Ebene der Ver- und Entsorgung und wird zu einem integralen Bestandteil von Architektur, Landschaft und Alltag. Ziel ist es, Wasser sichtbar, erlebbar und begreifbar zu machen – nicht als dekoratives Element, sondern als räumlich wirksamen Bestandteil eines funktionierenden Gesamtsystems.

Wasser wird dort verortet, wo Stadt gelebt wird: im Innenhof, entlang von Wegen, an Aufenthaltsorten und im direkten Umfeld der Wohnungen. So wird es Teil der räumlichen Identität des Quartiers und prägt dessen Charakter nachhaltig.

Die zentrale Wasserfläche als räumliches Zentrum

Die Wasserfläche im Innenhof bildet das räumliche und funktionale Zentrum der Anlage. Sie ist Bestandteil der technischen Wasserkreisläufe und gleichzeitig prägendes Element der Freiraumgestaltung. Als dauerhaft wasserführendes Element strukturiert sie den Außenraum, schafft Orientierung und verleiht dem Quartier eine klare Mitte.

Die umliegenden Gebäude rahmen den Hof und definieren klare Raumkanten. Wege, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche sind gezielt auf das Wasser ausgerichtet. Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner bewusst an das Wasser heranzuführen und es als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags im Quartier zu verankern.

Die Wasserfläche im Innenhof bildet das räumliche und funktionale Zentrum der Anlage. Sie ist Bestandteil der technischen Wasserkreisläufe und gleichzeitig prägendes Element der Freiraumgestaltung. Als dauerhaft wasserführendes Element strukturiert sie den Außenraum, schafft Orientierung und verleiht dem Quartier eine klare Mitte.

Die umliegenden Gebäude rahmen den Hof und definieren klare Raumkanten. Wege, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche sind gezielt auf das Wasser ausgerichtet. Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner bewusst an das Wasser heranzuführen und es als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags im Quartier zu verankern.

Grauwasser als Grundlage des Systems

Das technische Rückgrat von Resource:Mannheim bildet ein geschlossener Grauwasserkreislauf. Die Wiederverwendung von Grauwasser ist ein gut erforschter und technisch etablierter Ansatz, der im Projekt jedoch erstmals konsequent mit der Freiraumgestaltung, bzw der Landschaftsarchitektur in offenen Gewässern verknüpft wird.

Innerhalb der Wohnanlage wird Grauwasser aus Duschen, Handwaschbecken und Waschmaschinen getrennt erfasst und abgeführt. Aufgrund seiner vergleichsweise geringen Belastung kann dieses Wasser mit moderner Verfahrenstechnik zuverlässig aufbereitet werden. Die Aufbereitung erfolgt in einer dezentralen Ultrafiltrationsmembrananlage (MBR), die in der Tiefgarage der Anlage installiert ist. Dabei handelt es sich um eine hochmoderne Membrantechnologie, wie sie ursprünglich in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt wurde.

Rund 80 % des aufbereiteten Wassers werden als sogenanntes Servicewasser in die Haushalte zurückgeführt und dort für die WC-Spülung sowie – auf freiwilliger Basis – für den Betrieb der Waschmaschinen genutzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben dabei bewusst die Wahl zwischen Trink- und Servicewasser.

Da im Quartier mehr Grauwasser anfällt, als als Servicewasser benötigt wird, entsteht systembedingt ein Überschuss von rund 20 %. Dieser Überschuss wird nicht abgeführt, sondern gezielt in die Freianlagen integriert.

Das technische Rückgrat von Resource:Mannheim bildet ein geschlossener Grauwasserkreislauf. Die Wiederverwendung von Grauwasser ist ein gut erforschter und technisch etablierter Ansatz, der im Projekt jedoch erstmals konsequent mit der Freiraumgestaltung, bzw der Landschaftsarchitektur in offenen Gewässern verknüpft wird.

Innerhalb der Wohnanlage wird Grauwasser aus Duschen, Handwaschbecken und Waschmaschinen getrennt erfasst und abgeführt. Aufgrund seiner vergleichsweise geringen Belastung kann dieses Wasser mit moderner Verfahrenstechnik zuverlässig aufbereitet werden. Die Aufbereitung erfolgt in einer dezentralen Ultrafiltrationsmembrananlage (MBR), die in der Tiefgarage der Anlage installiert ist. Dabei handelt es sich um eine hochmoderne Membrantechnologie, wie sie ursprünglich in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt wurde.

Rund 80 % des aufbereiteten Wassers werden als sogenanntes Servicewasser in die Haushalte zurückgeführt und dort für die WC-Spülung sowie – auf freiwilliger Basis – für den Betrieb der Waschmaschinen genutzt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben dabei bewusst die Wahl zwischen Trink- und Servicewasser.

Da im Quartier mehr Grauwasser anfällt, als als Servicewasser benötigt wird, entsteht systembedingt ein Überschuss von rund 20 %. Dieser Überschuss wird nicht abgeführt, sondern gezielt in die Freianlagen integriert.

Verknüpfung mit der Freiraumgestaltung

Verknüpfung mit der Freiraumgestaltung

Der Überschuss an aufbereitetem Servicewasser bildet die dauerhafte Wassergrundlage der zentralen Teichanlage im Innenhof. Innerhalb der Anlage wurde ein offenes Bachbett als ökologische und hydraulische Basis ausgebildet, dessen Dimensionierung auf die kontinuierliche Wasserzufuhr abgestimmt ist. Der Bach durchfließt die Teichanlage von oben nach unten und sorgt für eine stetige Wasserbewegung.

Diese Verknüpfung von Technik und Freiraum ist konstitutiv für das Projekt: Der technische Wasserkreislauf wird räumlich sichtbar und erfahrbar, ohne seine Funktionalität zu verlieren. Wasser wird damit nicht nur genutzt, sondern gestaltet.

Der Überschuss an aufbereitetem Servicewasser bildet die dauerhafte Wassergrundlage der zentralen Teichanlage im Innenhof. Innerhalb der Anlage wurde ein offenes Bachbett als ökologische und hydraulische Basis ausgebildet, dessen Dimensionierung auf die kontinuierliche Wasserzufuhr abgestimmt ist. Der Bach durchfließt die Teichanlage von oben nach unten und sorgt für eine stetige Wasserbewegung.

Diese Verknüpfung von Technik und Freiraum ist konstitutiv für das Projekt: Der technische Wasserkreislauf wird räumlich sichtbar und erfahrbar, ohne seine Funktionalität zu verlieren. Wasser wird damit nicht nur genutzt, sondern gestaltet.

Ergänzung durch Regenwasser

Ergänzend zum kontinuierlich anfallenden Servicewasser wird das gesamte auf dem Grundstück anfallende Regenwasser in das System integriert. Bei Niederschlagsereignissen wird das Regenwasser vollständig in die Teichanlage eingeleitet und dort zwischengespeichert. So entsteht neben der konstanten Grundlast aus Servicewasser ein dynamischer Wasserhaushalt, der auf wechselnde Wasserstände ausgelegt ist.

Die Anlage ist so dimensioniert, dass im Regelbetrieb rund 110 m³ Wasser im System vorgehalten werden. Zusätzlich steht ein temporäres Stauvolumen von etwa 50 m³ zur Verfügung. Dieses Volumen entspricht rechnerisch der Aufnahme eines kurzfristig auftretenden hundertjährlichen Regenereignisses.

Aus technischer Sicht entsteht damit ein Wasserreservoir, das sicherstellt, dass jeder Tropfen Wasser, der im Quartier anfällt, auch im Quartier verbleibt. Resource:Mannheim wirkt als Null-Abfluss-Quartier.

Ergänzend zum kontinuierlich anfallenden Servicewasser wird das gesamte auf dem Grundstück anfallende Regenwasser in das System integriert. Bei Niederschlagsereignissen wird das Regenwasser vollständig in die Teichanlage eingeleitet und dort zwischengespeichert. So entsteht neben der konstanten Grundlast aus Servicewasser ein dynamischer Wasserhaushalt, der auf wechselnde Wasserstände ausgelegt ist.

Die Anlage ist so dimensioniert, dass im Regelbetrieb rund 110 m³ Wasser im System vorgehalten werden. Zusätzlich steht ein temporäres Stauvolumen von etwa 50 m³ zur Verfügung. Dieses Volumen entspricht rechnerisch der Aufnahme eines kurzfristig auftretenden hundertjährlichen Regenereignisses.

Aus technischer Sicht entsteht damit ein Wasserreservoir, das sicherstellt, dass jeder Tropfen Wasser, der im Quartier anfällt, auch im Quartier verbleibt. Resource:Mannheim wirkt als Null-Abfluss-Quartier.

Grafik Wasserstände

Umgang mit variablen Wasserständen

Die Wasserfläche ist bewusst so konzipiert, dass sie mit stark variierenden Wasserständen umgehen kann. Unterschiedliche Betriebszustände – vom minimalen Wasserstand in längeren Trockenperioden bis hin zu temporär erhöhten Wasserständen nach Starkregenereignissen – sind integraler Bestandteil des Entwurfs.

Uferzonen, Substrate und bauliche Ausformungen sind darauf abgestimmt, diese Schwankungen sowohl funktional als auch gestalterisch aufzunehmen. Der minimale Wasserstand ist so definiert, dass das ökologische Gleichgewicht des Systems auch in längeren Trockenperioden erhalten bleibt. Gleichzeitig ermöglichen zusätzliche Stauvolumina oberhalb des Regelwasserstands die sichere Aufnahme großer Wassermengen.

Die Wasserfläche ist bewusst so konzipiert, dass sie mit stark variierenden Wasserständen umgehen kann. Unterschiedliche Betriebszustände – vom minimalen Wasserstand in längeren Trockenperioden bis hin zu temporär erhöhten Wasserständen nach Starkregenereignissen – sind integraler Bestandteil des Entwurfs.

Uferzonen, Substrate und bauliche Ausformungen sind darauf abgestimmt, diese Schwankungen sowohl funktional als auch gestalterisch aufzunehmen. Der minimale Wasserstand ist so definiert, dass das ökologische Gleichgewicht des Systems auch in längeren Trockenperioden erhalten bleibt. Gleichzeitig ermöglichen zusätzliche Stauvolumina oberhalb des Regelwasserstands die sichere Aufnahme großer Wassermengen.

Beitrag zum Hochwasserschutz

Neben der Versorgung und Gestaltung erfüllt das Wassersystem eine wichtige Funktion im lokalen Hochwasserschutz. Das im Quartier anfallende Regenwasser wird vollständig zurückgehalten und nicht unmittelbar in das öffentliche Kanalsystem eingeleitet. Die Teichanlage übernimmt dabei die Funktion eines Rückhaltebeckens, das auch außergewöhnliche Niederschlagsereignisse puffern kann.

Erst wenn die vorgesehenen Speicher- und Rückhaltevolumina vollständig ausgeschöpft sind, erfolgt eine kontrollierte Ableitung über nachgeschaltete Versickerungselemente auf dem Grundstück. Damit trägt das Quartier zur Entlastung der bestehenden städtischen Entwässerungsinfrastruktur bei und reduziert Überflutungsrisiken im Umfeld.

Neben der Versorgung und Gestaltung erfüllt das Wassersystem eine wichtige Funktion im lokalen Hochwasserschutz. Das im Quartier anfallende Regenwasser wird vollständig zurückgehalten und nicht unmittelbar in das öffentliche Kanalsystem eingeleitet. Die Teichanlage übernimmt dabei die Funktion eines Rückhaltebeckens, das auch außergewöhnliche Niederschlagsereignisse puffern kann.

Erst wenn die vorgesehenen Speicher- und Rückhaltevolumina vollständig ausgeschöpft sind, erfolgt eine kontrollierte Ableitung über nachgeschaltete Versickerungselemente auf dem Grundstück. Damit trägt das Quartier zur Entlastung der bestehenden städtischen Entwässerungsinfrastruktur bei und reduziert Überflutungsrisiken im Umfeld.

Wasser, Aufenthaltsqualität und Biodiversität

Ein zentraler Anspruch des Projekts war es, Wasser nicht nur funktional zu nutzen, sondern die Aufenthaltsqualität im Quartier nachhaltig zu erhöhen. Wasser wirkt klimaregulierend, schafft visuelle Tiefe und erzeugt eine besondere Atmosphäre. Insbesondere in den Sommermonaten trägt die Wasserfläche zur Minderung von Hitzeinseln bei und verbessert das Mikroklima im Innenhof.

Gemeinsam mit den angrenzenden Grünräumen bildet die Wasserfläche ein ökologisch wirksames System. Bereits in der frühen Betriebsphase zeigte sich eine hohe Artenvielfalt, darunter Insekten, Vögel und wassergebundene Organismen. So leistet Resource:Mannheim einen aktiven Beitrag zur Förderung urbaner Biodiversität.

Ein zentraler Anspruch des Projekts war es, Wasser nicht nur funktional zu nutzen, sondern die Aufenthaltsqualität im Quartier nachhaltig zu erhöhen. Wasser wirkt klimaregulierend, schafft visuelle Tiefe und erzeugt eine besondere Atmosphäre. Insbesondere in den Sommermonaten trägt die Wasserfläche zur Minderung von Hitzeinseln bei und verbessert das Mikroklima im Innenhof.

Gemeinsam mit den angrenzenden Grünräumen bildet die Wasserfläche ein ökologisch wirksames System. Bereits in der frühen Betriebsphase zeigte sich eine hohe Artenvielfalt, darunter Insekten, Vögel und wassergebundene Organismen. So leistet Resource:Mannheim einen aktiven Beitrag zur Förderung urbaner Biodiversität.

Artenvielfsalt

Wasser als dynamisches System

Die bewusste Auslegung auf wechselnde Wassermengen, unterschiedliche Wasserqualitäten und variable Wasserstände macht deutlich, dass Wasser in Resource:Mannheim nicht als statisches Element verstanden wird. Vielmehr handelt es sich um ein dynamisches System, das sich an klimatische Bedingungen anpasst und unterschiedliche Anforderungen im Jahresverlauf integriert.

Wasser als Gestaltungselement steht damit exemplarisch für den übergeordneten Anspruch des Projekts: komplexe Herausforderungen des Klimawandels nicht isoliert technisch zu lösen, sondern integrativ, sichtbar und wirksam in den urbanen Raum einzubetten.

Die bewusste Auslegung auf wechselnde Wassermengen, unterschiedliche Wasserqualitäten und variable Wasserstände macht deutlich, dass Wasser in Resource:Mannheim nicht als statisches Element verstanden wird. Vielmehr handelt es sich um ein dynamisches System, das sich an klimatische Bedingungen anpasst und unterschiedliche Anforderungen im Jahresverlauf integriert.

Wasser als Gestaltungselement steht damit exemplarisch für den übergeordneten Anspruch des Projekts: komplexe Herausforderungen des Klimawandels nicht isoliert technisch zu lösen, sondern integrativ, sichtbar und wirksam in den urbanen Raum einzubetten.

Das Team

Das Team